Solarthermie in spanischen Hotels |
Solarenergie: Immosolar hat auf Basis von thermischen Solarkollektoren, Fußbodenheizung, Regulier- und Akkumulationssystemen drei Anlagen entwickelt, die bedeutend zur Einsparung von Energie und Kosten beitragen und so den Grundstein zum zukünftigen Energiemanagement von Gebäuden bilden.BilddatenbankDrei Hotels in verschiedenen Regionen Spaniens wurden nun auf diese Weise modernisiert: Immosolar installierte in allen drei Gebäuden Systeme, die nun jährlich über 100.000 kg weniger CO2 in die Atmosphäre ausstoßen. Eines dieser Hotels ist das Hotel FrontAir Congress in San Boi de Llobregat, unweit des Flughafens von Barcelona. Das neu errichtete 4-Sterne-Haus hat eine Kapazität von 229 Zimmern. Das Energiemanagement des Gebäudes basiert auf einer Kombination von Solarenergie, Erdwärme und Erdgas. 21 Prozent dieser Energie stammen aus erneuerbaren Energiequellen, aus einer Kombination von Solarkollektoren und Speichersystemen zur Brauchwassererwärmung für das Gebäude. Um die Undurchlässigkeit des Daches nicht zu beeinträchtigen, wurden die Trägerstrukturen der Solarkollektoren auf einem Gitter aus Trägern angebracht. Der Aufbau besteht aus 80 Hochleistungssonnenkollektoren IS-Pro 2H mit einer Gesamtoberfläche von 160 m². Darüber hinaus verfügt die Installation über drei Brauchwasserspeicher von 4.000 Litern. Die Energieeinsparung beträgt dank des Systems 141.412 kWh pro Jahr und verhindert jährlich 28.000 kg CO2-Emission – Zahlen, die im Einklang mit Umweltschutz und nachhaltigem Tourismus stehen. Das zweite System von Immosolar, das warmes Brauchwasser für 20 Personen sowie Wärme für die Fußbodenheizung auf 300 m² erzeugt, wurde im Hotel EC Fonz installiert, einem kleinen Landhotel in der Provinz Huesca. Das Hotel verfügt über 12 Solarkollektoren IS-TINOX 2H mit einer Gesamtfläche von 24 m². In diesem Fall kommt der von Immosolar entwickelte EnergyController zum Einsatz, das aus einer hydraulischen Regeleinheit für Mehrspeichersysteme besteht. Die Solarenergie wird so noch effizienter genutzt, da mehrere Speichervarianten temperaturabhängig nacheinander beladen werden und die Energie so je nach Priorität, Öffnungszeiten und Temperaturen verteilt werden kann. Dank dieser Einrichtung ist die solare Gebäudetemperierung ohne zusätzlichen Regelungsaufwand möglich. Im EC Fonz Hotel stammen 44 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energiequellen. Ergänzt wird das System mit einem modulierenden Gaskessel. Insgesamt beträgt die jährliche Einsparung 2.256 m³ Gas, zudem gelangen 6.155 kg CO2 weniger in die Atmosphäre. Das Hotel Kempinski in Estepona, ein 4-Sterne-Haus mit 149 Zimmern, erwärmt angesichts der Einschränkungen des Standortes den höchstmöglichen Anteil des Brauchwassers mit Solarenergie. Für das Auffangen der Solarenergie kommen 102 Hochleistungskollektoren IS-Pro 2H mit einer Gesamtfläche von 204 m² zum Einsatz. Der tägliche Warmwasserverbrauch wurde gemäß den Bestimmungen der spanischen technischen Bauordnung (Código Técnico de Edificación, CTE) mit 70 Litern bei 60º C pro Person veranschlagt. Bei einem voll ausgelasteten Hotel bedeutet dies einen täglichen Wasserverbrauch von 20.860 Litern. Für die Speicherung des erwärmten Wassers wurden drei leer stehende Tanks im Maschinenraum des Hotels mit einem Fassungsvermögen von je 7.125 Litern genutzt. Das Innere der Tanks wurde dafür mit einer Kunstharzglasur versehen. Die Solarkollektoren Immosolar IS-PRO 2H verteilen sich auf drei Dachterrassen des Hotels. Auf der ersten Terrasse dienen Strukturen aus Glasfiber als Träger für 60 Kollektoren, die auf vier Ständer in drei unterschiedlichen Höhen verteilt sind und aus je fünf Panelen bestehen. Auf den anderen beiden Terrassen tragen Aluminiumstrukturen mit einem Neigungswinkel von 45 Grad insgesamt 43 Solarpaneele. Von jeder der drei Terrassen aus wurde der Primärkreislauf hydraulisch an drei verschiedene vertikale Leitungen angeschlossen, die alle mit dem Maschinenraum verbunden sind. Im Maschinenraum erfolgt der Wärmetausch mit Hilfe eines eigens angefertigten Wärmetauschers mit 218,3 kW Leistung. Die so geschaffene Speicherkapazität liegt bei 21.375 Litern 60º C warmen Brauchwassers, so dass das Hotel nur noch nachts eine der drei 905 kW Ölheizungen einschalten muss, falls in der Hochsaison der Bedarf besteht. Dank der Installation spart das Hotel 30.122 Liter Öl pro Jahr. Diese Menge entspricht einer jährlichen Einsparung von 70.000 kg CO2-Emission. Das Hotel amortisiert die Anlage innerhalb von fünf Jahren. Die in das Gebäude integrierten Hochleistungskollektoren von Immosolar nutzen nicht nur die direkte, sondern auch die diffuse Einstrahlung und decken so Teile des hoteleigenen Energiebedarfes ab. Die Rohrleitungen zur Wärmeübertragung sind aus druckfestem Kupferrohr hergestellt und harfenförmig angeordnet. So wird eine schnelle Wärmeübertragung durch die flächige Verbindung von Rohr und Absorber erreicht. Auf dem TINOX ®-beschichteten Absorber sind die Kupferrohre wie ein Grillrost angeordnet. Das eisenarme und hagelschlaggeprüfte Glas entspricht der ISO-Norm. Die Kollektorfläche befindet sich auf der nach Süden gerichteten Dachfläche des Gebäudes und kann die Dacheindeckung (bei Dach-Installation) teilweise ersetzen. Der Kollektor ist an einen Zwischenspeicher angeschlossen, der die überschüssige Solarenergie aufnimmt, einen optimalen Betrieb gewährt und die Taktungen der Wärmepumpe reduziert. Die Wärmepumpe erzeugt die benötigte Energie, falls die direkte Sonnenenergie nicht zur Erwärmung des Brauchwassers oder für den Betrieb der Heizung ausreicht. |





Solarenergie: Immosolar hat auf Basis von thermischen